Mittwoch 24. Oktober 2018

Es wird ein böses Erwachen geben

Die Armutsexpertin Michaela Moser sieht in den Kürzungsplänen der Regierung bei der Mindestsicherung und bei arbeitsmarktpolitischen Projekten eine Verelendungs-Strategie.

 Dabei werden systematisch die Hauptbestandteile wirksamer Armutsbekämpfung zerstört, wie sie europaweit als Standard gelten.

 

Im Rahmen der EU-2020-Strategie wurden auf Kommissions- und Ratsebene diese drei Säulen beschlossen:

 

1. existenzsicherndes Einkommen aus Arbeit oder Sozialleistung,

2. soziale Güter und Dienstleistungen und

3. Arbeitsmarktintegration.

 

Auf allen drei Ebenen versucht die Regierung diametral dagegen zu arbeiten, denn es wird ja auch die Streichung von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und Fördergeldern für Beratungsstellen umgesetzt. Das ist eine Politik, die Armut produziert. Das ist eine Verelendungsstrategie. Sagt die Expertin im Interview mit Eva Maria Bachinger.

 

Weiters: "... 

Warum macht die Regierung das?

Offenbar werden die Interessen der reichsten fünf Prozent und der Industriellenvereinigung bedient. Alles, was in Österreich relativ gut zur sozialen Gerechtigkeit beiträgt, soll unterlaufen werden..." und das ist schwer zu verstehen. mehr dazu unter: https://www.sosmitmensch.at/es-wird-ein-boeses-erwachen-geben

 

Johnstraße 4
1150 Wien

 

Öffnungszeiten

Mo-Do 8:30-16:30

Fr 8:30-14:30
office@uki.or.at
www.uki.or.at

 

Tel: +43/1/914 88 70-20
Fax: +43/1/914 88 70-27

http://www.uki.or.at/